Gibt es im Golf noch eine Zwei-Klassen-Gesellschaft? Elitärer Sport oder offen für alle? Die Golf-Debatte Greenfee, VCG und das Image: Wie elitär ist Golf wirklich? Stirbt der Golfverein?
Premiere bei NextFairway: Diese Folge ist die erste, die als Livestream aufgezeichnet wurde, mit Publikum im Chat und auf YouTube. Und das Thema passt zu einem Format, das von echten Meinungen lebt. Es geht um die Frage, die viele Golferinnen und Golfer kennen, aber selten offen aussprechen. Gibt es im Golf eine Zwei-Klassen-Gesellschaft?
Der Anstoß kam aus einer früheren Folge mit Konstantin Madert und aus zwei ganz konkreten Erlebnissen. Mal sind es fünfundzwanzig Euro mehr Greenfee für VCG-Mitglieder, mal fünf Euro Aufschlag, weil das goldene R auf der DGV-Karte fehlt. Daraus wird eine lebhafte Runde über Geld, Image und die Zukunft des Sports.
Zu Gast sind zwei bekannte Gesichter aus der deutschen Golf-Creator-Szene. Sven, der Hobbygolfer, spielt seit zehn Jahren, ist auf YouTube unterwegs. Christian, auf Instagram als golfer_chris2101 aktiv, spielt seit sechs Jahren, ist Linkshänder und turnierbegeistert.
Die drei sprechen über Mitgliedschaftsmodelle und ihre versteckten Kosten, über die Frage, wer beim Greenfee eigentlich im Vorteil ist, und darüber, warum manche Clubs bewusst unter sich bleiben. Sie diskutieren das langsame Wachstum bei rund siebenhunderttausend DGV-Mitgliedern, das nötige Ende der Vereinsführung auf Taubenzüchter-Niveau und die Rolle der Digitalisierung von PC Caddy bis zur App-Buchung. Christian liefert sogar eine kleine eigene Recherche zu fünfundzwanzig Clubs in seiner Region.
Dazu kommen Blicke über den Tellerrand nach Australien, England und in die USA, wo Golf vielerorts ein günstiger Community-Sport ist. Und zum Schluss die Lieblingsfrage des Hosts: Wie sähe euer eigener Wunsch-Golfplatz aus, wenn Wirtschaftlichkeit keine Rolle spielt?